Stefans Käsekuchen

Stefans Käsekuchen

Die Geschichte von Stefans Käsekuchen erzählt von

Die Geschichte von Stefans Käsekuchen
erzählt von Stefan persönlich

– Im März 1995 fing alles an, als ich Pächter der Rappenecker Hütte in der Region Schauinsland im Hochschwarzwald war
– Verschiedene Rezepte hatten meine Mutter und meine Oma niedergeschrieben.
An ein Rezept war der Hinweis geheftet, dieses solle man lieber nicht backen, da die Zutaten zu teuer seien und die Herstellung zu aufwendig
– Doch genau das Rezept reizte mich am meisten und ich fing an es zu backen
– Die Wanderer, Skiläufer und Mountainbiker hatten bald herausgefunden, wo es etwas Gutes auf dem Berg gibt und die Käsekuchen-Fangemeinde wuchs rasant an
– Da nur zwei Kuchen in den Ofen passten, musste bald ein zweiter her…
– Mein Allgäuer Käse-Lieferant gab mir den Tipp, „Mensch den Kuche kannsch au uf em Markt in Friburg verkaufe, I gib dir mol di Nummer vum Marktmeischter, rufsch en mol a.“
– Warum auch immer, es dauerte zweieinhalb Jahre bis es dazu kam, dazu gleich mehr
– Im November 2000 schloss Herr Linder die Rappenecker Hütte und arbeitet mal hier mal da auf verschiedenen Hütten, buk und servierte weiter Käsekuchen
– Im Frühjahr 2002 nahm er dann seinen ganzen Mut zusammen und rief beim Freiburger Marktmeister an
– Er gab mir einen Meter Platz für Donnerstag und Freitag, sah aber „Null Chance“ in der Sache, „Aber okay, was Neues“
– Bei meinem Freund Axel, dem Wirt vom „Gasthaus zum Goldenen Adler“ in Oberried hatte ich die Möglichkeit, über Nacht meine Kuchen zu backen und schaffte es also tatsächlich am Donnerstag erstmals auf den Markt
– Die beiden ersten Tage liefen so gut, dass mich der Marktmeister sogar am Samstag noch verkaufen ließ, schließlich brauchte ich wenig Platz
– Ich entdeckte, dass die Menschen begeistert waren und sich der Käsekuchen schnell rumsprach
– So hörte eine Redakteurin der Badischen Zeitung, wie sich mehrere Fahrgäste in der Straßenbahn über den neuen Käsekuchenstand vom Münsterplatz unterhielten und kam prompt zu mir an den Stand, um sich selbst ein Bild zu machen
– Schon 2 Wochen später war das Backen in der Küche meines Freundes nicht mehr möglich!
Ich brauchte dringend mehr Platz!
– Als Notlösung mietete ich daraufhin ein ehemaliges „Schlachthäuschen“ an
– Im Herbst 2003 zog ich in eine Backstube in Unterlinden um, mein erster fester Mitarbeiter wurde eingestellt
– Stefans Käsekuchen nahm seinen Lauf und neue Märkte kamen dazu, z.B. Lörrach 2006, da die Nachfrage so groß war
– Seit Januar 2011 haben wir nun eine moderne Manufaktur in Ebringen bei Freiburg und die große Nachfrage besteht nach wie vor